Zeitgemäße Jugendarbeit im Verein gegen das „Null Bock“-Phänomen
von am 31.08.2011 um 21:14 (1139 Hits)
Gezielte Kinder- und Jugendarbeit gewinnt in zahlreichen Vereinen zusehends an Bedeutung. Dabei ist es, im digitalen Zeitalter von Internet und weltweiter Vernetzung, oftmals gar nicht so einfach, den Nachwuchs zu begeistern und zu mobilisieren. Altbewährte Konzepte der Kinder- und Jugendarbeit im Verein vermögen der Zielgruppe dabei meist längst nicht mehr als nur ein müdes Schulterzucken zu entlocken.
Junge Mitglieder stehen für die Zukunft eines jeden Vereines, ganz egal ob es sich bei ihm um einen Sportverein, eine Musikkapelle oder er sich der Brauchtumspflege verschreiben hat. War es vor ein paar Jahren noch Gang und Gäbe, dass der Mitgliedernachwuchs in ausreichender Zahl Interesse an der aktiven Beteiligung am Vereinsleben hatte, ist es heutzutage für viele Vereine schwierig, Kinder und Jugendliche zu begeistern.
Junge Menschen sind nicht nur bedeutend selbstbewusster, als dies noch vor einer Generation der Fall war, sondern mangels Auswahl auch deutlich anspruchsvoller in der Wahl ihrer Freizeitaktivitäten. War es vor ein/zwei Jahrzehnten durchaus noch üblich, dem Erfahrungsschatz älterer Menschen nahezu blindlings zu vertrauen und diesen nicht in Frage zu stellen, so sorgt das neue Selbstbewusstsein durchaus auch für kritische Auseinandersetzung. Hier gilt es für alle Seiten, diese Auseinandersetzung nicht als persönliche Infragestellung, sondern vielmehr als Instrument einer konstruktiven Weiterentwicklung zu betrachten, damit alle Beteiligten nachhaltig davon profitieren können.
Wie wird Jugendarbeit bei Ihnen im Verein gehandhabt? Gibt für Jugendliche die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung? Welche Tipps, Ratschläge und Erfahrungen für einen erfolgreiche Kinder- und Jugendarbeit im Verein haben Sie auf Lager?





